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5 Punkte wie Du mit Mobbing umgehen kannst, wenn Du die/der Mobbingbetroffene bist.

Was ist #Mobbing?

Mobbing ist neben Folter, Vergewaltigung und Mord eines der miesesten Verhalten jemandem gegenüber, die ich kenne. Eine seelische Folter, die von Einzelnen oder einer Gruppe durchgeführt wird – entweder in der Familie, im sogenannten Freundeskreis, bei Sportlern oder auch in Teams von Firmen u. ä. Gemobbt wird über einen längeren Zeitraum mit dem Ziel, die andere/den anderen zu erniedrigen, klein zu machen, energetisch auszubeuten oder aus der Gruppe heraus zu ekeln.

 

Mobbing ist in erster Linie respektlos. Wird es von Höhergestellten wie Chefs gegenüber Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern, Lehrerinnen/Lehrern gegenüber Schülerinnen/Schülern oder Eltern gegenüber ihren Kindern ausgeübt, ist es zudem ein massiver Machtmißbrauch. Eigentlich sollten sie ja Vorbild sein, d. h. integrieren, fördern, zusammenschweißen – das Gegenteil ist der Fall.

Warum mobben Menschen ihre Mitmenschen?

Meine Erfahrung – ich bin selbst Mobbingbetroffene sowohl in der Familie als auch im Job gewesen – werden Menschen gemobbt, die sich vom Rest der Gruppe unterscheiden, schwächer oder stärker sind als die Mobbenden. Sei es durch besondere Fähigkeiten, Art oder Stärke, die die anderen nicht haben; eine besondere Einstellung bzw. ein besonderes Verhalten, was den anderen „Angst“ macht. Auch möglich ist, dass die Mobbenden sich selbst von der Gemobbten/dem Gemobbten nicht anerkannt, geliebt oder geachtet fühlen und sich so „rächen“ wollen. Die Gründe sind vielfältig.

 

Auf jeden Fall wird die Gemobbte/der Gemobbte in irgendeiner Art als Bedrohung für den Gruppen- oder Familienfrieden bzw. für das eigene Fortkommen empfunden. Es ist eine Ausgrenzung aus der Gruppe und das ist für uns Menschen „Lebensbedrohlich“, weil eine unserer tiefsten archaischen Bedürfnisse die Anerkennung und Integration in die Gruppe ist.

 

Möglich ist, dass der gemobbte Mensch, den Mobbenden/die Mobbenden an ihre eigenen Unzulänglichkeiten erinnert bzw. sie sich in ihr/ihm spiegeln – unbewusst. Anstatt den Fehler bei sich selbst zu beheben und an der Entfaltung des eigenen - zumeist sehr niedrigen #Selbstbewusstseins und #Selbstwertes zu arbeiten -, ist es viel einfacher, die ANDERE/den ANDEREN auszustoßen. Dann hat Frau oder Herr Mobber die eigenen Unzulänglichkeiten nicht länger vor Augen.

#Mobbing geschieht häufig im #narzistischen Umfeld

Mobbing findet häufig im narzistischen Umfeld statt. Eine schwache Führung, bspw. Mutter oder Vater, hat das Sagen, die anderen Familienmitglieder, ebenfalls #selbstwertschwach, kreisen um diese herum. Sie tun alles, um die Anerkennung = Liebe dieser Führung zu erhalten. Mobbende Einzelne können bspw. vom Ehrgeiz getrieben, jedes Mittel als recht ansehen, um die Gegnerin/den Gegner zu schwächen. Mobbing ist in ihren Augen grad‘ geeignet. Häufig liegen aber auch vergangene gemeinsame Erlebnisse aus früheren Leben (die Seele kommt mehrmals ins menschliche Leben) vor, d. h. ggf. hat die Gemobbte/der Gemobbte damals die heutigen Mobbenden selbst schlecht behandelt. So „rächen“ sie sich heute unbewusst. Es wird eine Art Ausgleich geschaffen. Solchen Ausgleich zu schaffen kommt häufiger vor als Du Dir vorstellen kannst, so meine Erfahrung mit Klientinnen/Klienten.

Was tun, wenn Du gemobbt wirst?

Mobbing ist immer ein #Selbstwertthema – egal, wo die weitere Ursache liegt. Mobbende wie Gemobbte haben einen geringen #Selbstwert, sind sich hier gar nicht unähnlich.

  1. Höhergestellte hinzuziehen
    Als gemobbter Mensch ist es ratsam, sich schnellstmöglich – also sobald sich das Mobbing drei Mal wiederholt - im ersten Schritt bspw. in Firmen, den Betriebsrat/die Vorgesetzten hinzuziehen, vorausgesetzt, diese sind nicht selbst die Verursacherinnen/Verursacher. Dann sollte ein gemeinsames Gespräch mit den Mobbenden bzw. mit einer Mediatorin/einem Mediator stattfinden, in dem die Ursache des Mobbings geklärt wird und klare neue Verhaltensweisen vereinbart werden.


  2. Das Umfeld wechseln
    Wird es nicht besser, dann entferne Dich schnellstmöglich aus diesem Umfeld und suche Dir ein respektvolles Umfeld, wo die Menschen zusammenhalten, sich gegenseitig achten und fördern.


  3. WICHTIG! #Selbstbewusstsein stärken
    Wichtig ist zudem für alle gemobbten Menschen, das eigene #Selbstbewusstseins, den eigenen #Selbstwert zu entfalten, zu stärken. Dazu muss die wahre tiefe Ursache in der Seele geklärt werden. Das geht mit Hilfe eines sehr guten Coaches/HeilerIn, die/der energetisch arbeitet, so wie ich es mit großem Erfolg mache. Die innere Klärung ist die Voraussetzung für die äußere Veränderung!


  4. Innere Resonanzflächen klären
    Alle Resonanzflächen im Menschen müssen geklärt werden
    , denn nur so wird verhindert, einem erneuten Mobbing zu begegnen. (Lebensgesetz der Resonanz). Selbst wenn danach jemand zu mobben versucht, macht das einem nichts mehr aus und dem anderen/der anderen keinen Spaß, da die Resonanz fehlt. So ist's nur von kurzer Dauer.


  5. Emotionale Verbindung zu den anderen herstellen
    Von der Einstellung her sollte sich der gemobbte Mensch emotional - von Herz zu Herz - mit den anderen verbinden, sie also mögen, als Voraussetzung sich selbst mögen. Zugegeben ist das eine Herausforderung, aber es hilft!


  6. Liebe Vorgesetzte! ein respektvolles Umfeld vermeidet Mobbing
    Als Eltern, Lehrerin/Lehrer oder Vorgesetzte/Vorgesetzter vermeidest Du Mobbing, in dem Du ein respektvolles Umfeld schaffst:
    1. man kennt sich gut
    2. darf sein wie man ist (auch anders)
    3. man unterstützt und fördert sich gegenseitig
    4. Witze übereinander machen, mit dem Finger auf andere zeigen, über die Fehler der anderen lachen u. ä. ist ein absolutes Tabu!
    5. Vertrauen, Transparenz und Gefühl gekoppelt mit Selbstbewusstsein sind die besten Präventionen.

Ich selbst bin diesen Entwicklungsweg von Punkt 1-5 gegangen und habe heute nichts mehr mit Mobbing zu tun. Coachees von mir übrigens auch nicht, wenn sie mit mir gearbeitet haben. Wenn mir heute jemand schräg kommt, weise ich ihn/sie bestimmt in seine/ihre Schranken.

Aber ich bin auch meiner selbst so bewusst, dass ich weiß, es hat irgendwas auch noch mit mir zu tun. Sie/er ist mein Spiegel, um mich darauf aufmerksam zu machen. Dann schaue ich, wo klemmt‘s noch in meiner Seele, was nach Klärung schreit und löse es. Und schon verändert sich meine Situation im Umfeld!

 

Fallbeispiel aus dem Businessbereich (Sie werden auf meine 2. Seite: effectplus.de weiter geleitet)

 

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